 |  | | Autor: |  | Thomas W. (---.daad.de) |  | | Datum: |  | 25.09.09 |  | Was für ein horrender Unsinn.
Natürlich darf ich als verantwortungsvoller Firewall- und Sicherheits-Administrator den Betrieb von Sykpe niemals erlauben.
Gestatte ich meinen Usern die Nutzung von Skype, dann führe ich alle meine Sicherheitseinrichtungen wie Firewall oder Virescanner oder Spamfilter oder IPS/IDS, etc. ad absurdum.
Das wäre als würde ich ein Burg mit meterdicken Mauern, hohen Wehrtürmen und riesigen tiefen Wassergräben bauen und gleichzeitig an vielen Ecken kleine offene Eingänge zulassen....
Die Behauptung das man ja klare Policies mit den Usern festlegen könnte, sind von einer Blauäugigkeit, wie sie nur von einem Sozialtheoretiker kommen kann, der von der Wirklíchkeit keine Ahnung hat.
Das geht vielleicht bei bis zu 50 Mitarbeitern, aber bei Firmen mit 200 oder 400 oder 800 oder mehr Mitarbeitern, können sie die Einhaltung der Policies gar nicht mehr kontrollieren.
Der Einsatz von Skype ist in Firmen über 100 Mitarbeitern, im öffentlichen Dienst und bei allen Usern mit sensiblen Daten auf dem PC oder im Netzwerk ein "NO-GO".
Das Programm Skype ist vielleicht kein "böses" Programm (obwohl die Heimlichtuerei bei Skype in Bezug auf Source-Code und Protokoll schon verdächtig ist), aber in jedem Fall für Böses und böse Menschen nutzbar. Aus diesem Grunde ist es bei verantwortungsvoller Systemadministration aus jedem Netzwerk zu verbannen.
Skype für Privat: Ja (dafür ist es auch gedacht).
Skype für Firmen: Nein.
Es gibt sicherere, alternative VOIP-Lösungen. |

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