Fehlende zentrale Administration von Mobile Devices erhöht IT-Kosten


20.01.2007

3. ubitexx Smartphone und PDA Security Studie: Bedeutung einheitlicher Security Policies stagniert - nur 10 Prozent der Unternehmen regeln Benutzerrechte per Software.

Der Münchner Mobile-Business-Spezialist ubitexx kommt in seiner dritten Smartphone und PDA Security Studie 2006 zu dem Schluss, dass nur 10 Prozent der Firmen im deutschsprachigen Raum ihre mobilen Mitarbeiter bei der Durchsetzung von Benutzerrechten auf Business-Handhelds aktiv mit Zusatzsoftware unterstützen. Dies ist umso riskanter für große Unternehmen, da die Anzahl der Sicherheitsvorfälle beim Einsatz von Smartphones und PDAs kontinuierlich steigt. Im letzten Jahr meldeten 26 Prozent der Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern bei der Nutzung von Handheldgeräten einen ‚schwerwiegenden sicherheitsrelevanten Vorfall’. Das sind 30 Prozent mehr als im Jahr 2004.

(Abb. 1: Das fehlende zentrale Management mobiler Endgeräte treibt in Unternehmen, die mehr als 500 Handhelds einsetzen, die IT-Kosten kräftig in die Höhe.)

Ungeachtet dieser Zahlen schätzen ITVerantwortliche die Wichtigkeit einer einheitlichen Security Policy nicht höher ein als in den letzten drei Jahren. Hatten 2004 39 Prozent und 2005 nur 27 Prozent der Studienteilnehmer die Bedeutung einer einheitlichen Security Policy als ‚sehr wichtig’ eingestuft, sind es 2006 nur noch 24 Prozent. Ausschlaggebend für diesen Trend sind Unternehmen, die weniger als 20 Handhelds einsetzen. Der Hälfte von ihnen ist das zentrale Management ihrer Smartphones oder PDAs nicht wichtig.

Policy-Kontrolle oft nicht vorhanden – aber vielfach erwünscht

In der Folge werden in 46 Prozent der befragten Unternehmen die Benutzerrechte auf Smartphones oder PDAs überhaupt nicht geregelt. 44 Prozent der Unternehmen geben ihren mobilen Mitarbeitern mündliche bzw. schriftliche Vorgaben für die Nutzung der Handhelds. Nur durchschnittlich 10 Prozent regeln die Benutzerrechte durch Zusatzsoftware, bei größeren Unternehmen (>500 MA) sind es schon 16 Prozent. Die Policies für Handhelds betreffen in erster Linie Sicherheitseinstellungen und Geräteparameter, die Nutzung bestimmter Anwendungen, das Einrichten privater EMail- Accounts und Software-Installationen. Das Interesse, Policy-konforme Einstellungen vorzugeben, ist in allen Branchen sehr groß.

(Abb. 2: Policy-konforme Einstelllungen sind für IT-Verantwortliche in 44 Prozent der befragten Unternehmen wichtig.

Führend mit 90 Prozent erweist sich die Finanzbranche mit dem Verbot privater E-Mail-Accounts. Mit deutlichem Abstand folgen der Handel (71 Prozent), die öffentliche Verwaltung (47 Prozent), Dienstleister (44 Prozent) und die Industrie (42 Prozent).

Die WLAN-Nutzung ist ebenfalls vor allem in der Finanzbranche (67 Prozent) unerwünscht. Verstärkt die Branchen Handel (64 Prozent) und Finanzen (60 Prozent) untersagen ihren Mitarbeitern Software-Installationen auf Firmen-Handhelds.

(Abb. 3: Kontrolle und zentrales Management von Smartphones und PDAs ist der vornehmliche Wunsch von ITVerantwortlichen aus Unternehmen mit vielen Handhelds.)

Über drei Viertel der IT-Verantwortlichen in Unternehmen, die mehr als 500 Handhelds im Einsatz haben, wünschen sich eine Kontrolle und zentrales Management dieser Geräte. Grund dafür ist der hohe Aufwand für Betreuung und Support von mobilen Endgeräten, der aus der dezentralen Administration und unkontrollierten Benutzerrechten resultiert. Über ein Drittel der Unternehmen mit 500 und mehr Handhelds hat einen Betreuungsund Supportaufwand von mehr als einer Mann- Woche pro Monat.

An der Untersuchung „Smartphone & PDA Security Studie 2006“ des Münchner Softwareherstellers ubitexx haben sich insgesamt 326 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt – im Jahr 2005 waren es 495 Unternehmen. Interessenten erhalten die Studie im Internet unter www.ubitexx.de/de/form_studie2006.php.



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Autor

  • Manuel Sosna

    ubitexx GmbH

Der Diplom-Kaufmann Manuel Sosna verantwortet bei ubitexx die Geschäftsbereiche Marketing und Finanzen. Bereits als Student etablierte er erfolgreich eine Dienstleistungsgesellschaft.





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