Verstärkte Home Office-Arbeit erhöht Sicherheitsrisiken für sensible Unternehmensdaten
Die Verbraucher werden einer Studie zufolge auch künftig mit hohen Öl- und Benzinpreisen leben müssen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Wissenschaftlern der Energy Watch Group. Schrittweise beginnen die Konsumenten schon jetzt, ihre Konsequenzen aus den rasanten Preisentwicklungen zu ziehen. So wollen laut dem ARD-DeutschlandTrend 65 Prozent der Bundesbürger ihren Verbrauch von Benzin, Gas und Energie langfristig senken.
Verbraucher können dies beispielsweise gewährleisten, indem sie öfter auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Ein mögliches Szenario der Arbeitswelt hingegen wäre, dass Mitarbeiter in Zukunft verstärkt von zu Hause aus arbeiten. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa arbeiten schon jetzt die Deutschen am liebsten von zu Hause aus. Rund die Hälfte der Befragten, und hier vor allem die Jüngeren, wollten mehrere Tage in der Woche das Home Office nutzen. Für Arbeitgeber steigen dadurch jedoch auch die Sicherheitsrisiken für ihre Unternehmensdaten. Um von zu Hause effektiv zu arbeiten, führen viele Mitarbeiter diese nämlich auf USB-Sticks, Laptops oder Daten-CDs mit sich.
Sicherheitsdilemma & Information Leak Prevention
Sicherheitsverantwortliche stehen vor einem Dilemma. Sie müssen einerseits dafür sorgen, dass vertrauliche Unternehmensdaten nicht an unberechtigte Empfänger weitergeleitet werden – sei es mutwillig oder versehentlich. Andererseits dürfen wichtige Kommunikationsprozesse nicht blockiert und Mitarbeiter auch außerhalb des Unternehmens nicht bei ihrer Arbeit behindert werden. Damit beginnt die Suche nach der richtigen Sicherheitsstrategie.
Mit Maßnahmen im Sinne einer Information Leak Prevention-Strategie können Unternehmen verhindern, dass bestimmte Informationen an die falschen Empfänger weitergeleitet oder unerlaubt abgespeichert werden. Die speziell auf ein Unternehmen abgestimmten Schutzkonzepte zeigen eine unerlaubte Informationsweitergabe sofort an und leiten automatisch Schutzmaßnahmen ein. Das Besondere an dieser Strategie ist zudem, dass sie sich an die neuen Gegebenheiten anpasst und die verschwimmenden Grenzen von IT-Systemen in Unternehmen berücksichtigt. Das heißt, dass Inhalte unabhängig von den genutzten Kanälen geschützt werden, egal ob ein Anwender sie beispielsweise via Laptop oder USB-Stick mit sich oder sie per E-Mail verschickt.
Unified Content Protection nach ILP-Vorbild
Sicherheitskonzepte nach dem Vorbild von Information Leak Prevention können Verantwortlichen nützliche Vorgehensweisen aufzeigen und Ihnen bei der Entwicklung von umfassenden Schutzmaßnahmen helfen. Mit ihnen können Unternehmen zuverlässig sicherstellen, dass Mitarbeiter, die wegen der hohen Benzinpreise lieber von zu Hause aus arbeiten, die Unternehmensdaten nicht aus Versehen gefährden. Die mobile Kommunikation wird mit neuen Funktionen auf BlackBerry Smartphones & Co. ohnehin in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen und an Bedeutung gewinnen. Sicherheitsverantwortliche und Management müssen daher nach Lösungsmöglichkeiten suchen und mit Herstellern von Security-Technologien zusammenarbeiten, um ihre sensible Inhalte individuell zu schützen.
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