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Hochschulen mit Vorbildfunktion: Studierende in NRW können sich mit Aladdins eToken authentisieren

Nordrhein-Westfalens Universitäten setzen ein Beispiel in punkto Datenschutz: Eine aktuelle Rahmenvereinbarung der IuK (Koordinierungsstelle für Informations- und Kommunikationstechnik in den Hochschulverwaltungen des Landes Nordrhein-Westfalen) mit Aladdin Knowledge Systems regelt den Bezug der USB-Smartcard eToken für Studierende. Diese können sich damit missbrauchsicher beim Abruf spezieller Serviceangebote sowie personenbezogener Daten authentisieren. Der Vertrag ermöglicht es künftig allen Hochschulen - sowie einigen weiteren, dem Wissenschaftsministerium unterstellten Einrichtungen - Aladdin eToken sowie die zugehörigen Softwareprodukte zu Sonderkonditionen zu beziehen.
Anwendungsszenario an den Hochschulen:
Vor dem Hintergrund der Einführung zertifikatsbasierter Anmeldeprozesse in zahlreichen Hochschulverwaltungen Nordrhein-Westfalens war in den letzten beiden Jahren auch die Ausgabe von Zertifikaten an Studierende in den Mittelpunkt der Überlegungen gerückt. Die eindeutige und manipulationssichere Identifizierung des Studierenden ist von entscheidender Bedeutung ― nicht nur beim Zugriff auf nichtöffentliche, nur den Studierenden vorbehaltene Serviceangebote und Internetressourcen der Hochschulen, sondern auch beim Abruf personenbezogener Daten, von Prüfungsunterlagen und Prüfungsergebnissen. Aladdins eToken ermöglicht missbrauchsicheren Datenzugriff, Passwort- und ID-Verwaltung und bietet durch seine handliche Form ein großes Maß an Flexibilität und Mobilität.
Entwicklung des Projekts:
Der Rahmenvereinbarung gingen jahrelange Vorbereitungen und Pilotprojekte an der Fernuniversität in Hagen, den Fachhochschulen Münster und Bochum sowie einigen weiteren Einrichtungen voraus. Im August 2005 konnten bei einem ersten Roundtable-Gespräch mit mehr als 20 Hochschulvertretern schließlich die Eckdaten abgesteckt werden. Am 27.Januar wurde die Rahmenvereinbarung dann in Hagen feierlich den versammelten Hochschulvertretern vorgestellt. Technisch wird die Initiative mitgetragen von der Certification Authority (CA) der FernUniversität in Hagen (http://ca.fernuni-hagen.de), deren Zertifizierungsdienst von vielen der beteiligten Einrichtungen genutzt wird und weiteren Interessenten offensteht.
Konditionen für Hochschulen:
Die Regelungen für den Bezug der eToken wurden den besonderen Bedürfnissen der Hochschulen angepasst. So besteht neben der zentralen Ausgabe der eToken durch die Hochschulverwaltungen auch die Möglichkeit, Studierende an einen Webshop zu verweisen, wo sie zu den in der Rahmenvereinbarung niedergelegten Konditionen die eToken selbst erwerben können. Mit der Abwicklung betrauten Aladdin und das IuK die NK Networks und Services GmbH. Der unter der neuen Unternehmensmarke Axians aktive IT-Dienstleister verfügt als akkreditierter Aladdin- und langjähriger Handelspartner vieler Hochschulen des Landes NRW über die notwendige Erfahrung und Expertise. Der zugehörige Webshop wird von NK Networks & Services in Verbindung mit der Profi-Trade GmbH (www.profi-trade.de) betrieben.
Aladdin und NK Networks & Services erhoffen sich von dieser Rahmenvereinbarung eine Signalwirkung im Hochschulumfeld auch über NRW hinaus. Bei der gefundenen Regelung handelt es sich um ein Modell, das sich ohne Probleme auch in anderen Bundesländern (mit den ggf. notwendigen Modifikationen) duplizieren lässt.
Henning Mohren, Projektleiter FernUniversität in Hagen, zum Abschluss der Vereinbarung: "Wir können an der FernUni Hagen bereits auf eine mehrjährige Erfahrung in der Verwendung des eToken zurückblicken und sind von der Qualität und Praktikabilität dieses Authentisierungssystems vollständig überzeugt. Deshalb freut es uns umso mehr, dass nun auch die Studierenden anderer Hochschulen von den gesteigerten Bemühungen um Datenschutz und -sicherheit profitieren können." 07.03.2006, Aladdin Knowledge Systems

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