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AutenTec-Studie: Identitätsdiebstahl - Gefahr erkannt heißt nicht Gefahr gebannt

Trotz zunehmender Fälle von Identitätsdiebstahl durch Sicherheitslücken oder Phishing-Attacken schützt sich ein Großteil der US-Bürger immer noch nicht ausreichend vor diesen Risiken. Das ergab eine unabhängige Studie, die AuthenTec kürzlich bei rund 2.000 US-Einwohnern durchgeführt hat. Als Grund für unzureichende Sicherheitsmaßnahmen gaben die meisten an, keine klaren Vorstellungen über mögliche Lösungen sowie damit verbundene Zeit und finanzielle Mittel zu haben.
Laut Umfrage haben 73 Prozent der Befragten Angst vor Daten- bzw. Identitätsdiebstahl. 51 Prozent gaben an, dass sie sich zu Hause und am Arbeitsplatz gleichermaßen bedroht fühlen. Trotz dieser Bedrohung bleiben die meisten aber untätig. So bestätigten 54 Prozent, dass sie selbst dafür verantwortlich sind, sich umfassend vor dem Identitätsdiebstahl zu schützen und dies nicht allein der Regierung, Finanzinstituten oder Internet Service Providern zu überlassen. Direkt nach geeigneten Schutzmaßnahmen befragt, gaben ebenfalls 54 Prozent der Teilnehmer zu, dass sie noch keine Vorkehrungen getroffen haben, um sich vor dem Diebstahl ihrer persönlichen Daten effizient zu wappnen. Die Gründe für unzureichende Schutzaßnahmen verteilen sich wie folgt:
* 27 Prozent der Befragten haben keinen Überblick, welche Lösungen überhaupt auf dem Markt verfügbar sind
* für 24 Prozent sind effiziente Schutzmaßnahmen einfach zu teuer
* 11 Prozent glauben, dass die zu viel Zeit in Anspruch nimmt
* 6 Prozent halten es für zu kompliziert, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen
Identitätsdiebstahl ist eine der am stärksten zunehmenden Kriminalitätsformen in hochtechnisierten Ländern, die auch immer mehr Privatnutzer im Visier hat. Dabei sind die am häufigsten auftretenden Formen von Identitätsdiebstahl Kreditkartenbetrug, Kontenraub und Bankbetrug. Laut Privacy Rights Clearinghouse waren seit Februar 2005 allein in den USA 91.000.000 Akten mit vertraulichen Daten davon betroffen, verursacht durch verlorene Backup-Bänder, gestohlene Notebooks sowie Attacken von Hackern.
"Trotz zunehmender Investitionen in verschiedene Sicherheitsmaßnahmen bleibt der Identitätsdiebstahl weiterhin die größte Bedrohung für Unternehmen und Privatnutzer", meint Marc Gebert, Director, Sales & Marketing EMEA bei AuthenTec. "Diesen Trend sehen wir auch in Europa. Auch hier nimmt der Datendiebstahl zu. Die Studie bestätigt daher den globalen Bedarf an kostengünstigen und einfach zu bedienenden Lösungen. Wir hoffen, dass diese Ergebnisse zusammen mit anderen Marktforschungsanalysen dazu beitragen werden, die Einführung neuer Lösungen zu beschleunigen, um Anwender und Unternehmen in Zukunft noch besser vor Identitätsdiebstahl zu schützen." 05.10.2006, AuthenTec

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