Unternehmen schlagen Alarm: Spam-Filter sortieren wichtige E-Mails aus

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False-Positive-Rate ist erstmals entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Spam-Filters

Immer häufiger verlieren Unternehmen wichtige E-Mails, weil sie von Spam-Filtern fälschlich aussortiert werden. Das ergab eine Umfrage des Berliner E-Mail-Sicherheits-Spezialisten eleven unter IT-Verantwortlichen deutscher Unternehmen im Oktober 2007. 61 Prozent der Befragten gaben dabei an, schon ein- oder mehrmals wichtige E-Mails aufgrund eines Spam-Filters nicht erhalten zu haben. Weitere 58 Prozent haben zudem selbst schon einmal eine E-Mail verschickt, die im Filter des Empfängers hängen blieb und deshalb nicht oder nur verzögert ankam. Dafür verantwortlich sind Spam-Filter, die mit unzuverlässigen und veralteten Verfahren Spam klassifizieren. Elektronische Nachrichten werden zum Beispiel anhand von Schlagwörtern oder Server-Blacklisten als Spam identifiziert und dabei öfters auch erwünschte Korrespondenz aussortiert. Das Fazit: Eine hohe Spam-Erkennung geht hier oft zu Lasten der False-Positive-Rate.

Weiteres Ergebnis der Befragung, die eleven im halbjährlichen Rhythmus durchführt: Das Bewusstsein für das Qualitätskriterium False-Positive-Rate ist gewachsen. Betrachteten im März 2007 noch 35 Prozent der Befragten eine niedrige False-Positive-Rate als entscheidendes Qualitätskriterium bei der Spam-Filterauswahl, waren es im Oktober bereits 43 Prozent. Damit ist die False-Positive-Rate mittlerweile das wichtigste Einzelkriterium bei der Wahl einer Anti-Spam-Lösung. Weitere Auswahlkriterien sind: Hohe Erkennungsrate (für 33 Prozent), ein Quarantäne-Ordner muss vorhanden sein (für 14 Prozent) und für weitere 11 Prozent ist eine einfache Inbetriebnahme und Wartung wichtig. "Eine hohe Spam-Erkennung zeichnet einen guten Filter aus, dennoch darf die Erkennungsrate auf keinen Fall dazu führen, dass wichtige E-Mails einfach verschwinden. Verlorene und verzögert zugestellte geschäftskritische E-Mails verursachen einen weitaus höheren wirtschaftlichen Schaden als ein oder zwei nicht erkannte Spam-Mails im Posteingang", betont Robert Rothe, Gründer und Geschäftsführer der eleven GmbH.

12.12.2007, eleven GmbH




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