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Kaspersky Lab Spam-Report für Mai 2010

Im Mai sank der Spam-Anteil aus Deutschland deutlich, dafür wurden PayPal-Kunden mit deutschen Mails ins Visier genommen. Dies zeigt der Spam-Report für Mai 2010 von Kaspersky Lab. Der Spam-Anteil im gesamten E-Mail-Traffic ist nur leicht angestiegen (plus 2,1 Prozentpunkte) und betrug 85,1 Prozent.
Der Anteil von Phishing-Mails im Mail-Verkehr blieb gegenüber dem Vormonat unverändert. Facebook hat seinen vierten Platz bei den Unternehmen, die Phishing-Attacken ausgesetzt waren, gefestigt. Spitzenreiter in dieser Kategorie bleibt der Online-Bezahldienst PayPal mit über 50 Prozent.
Schädliche Dateien wurden dagegen wieder vermehrt verschick und waren in 1,69 Prozent aller E-Mails enthalten - eine Steigerung um fast 27 Prozent. Spammer setzen zunehmend auch auf neue Methoden zur Verbreitung von Schädlingen. Dies zeigt der deutliche Rückgang von Spam-Mails im Namen von DHL und UPS, die bei Spammern in den vergangenen Monaten noch sehr verbreitet waren. Dabei bieten einmal mehr soziale Netzwerke den Cyberkriminellen einen willkommenen Spam-Aufhänger: So entdeckte Kaspersky Lab im Mai einen groß angelegten Spam-Versand, in der die Empfänger eingeladen wurden, sich auf "Porno-Facebook" oder "Porno-YouTube" zu registrieren.
Der vollständige Spam-Report für Mai ist unter www.viruslist.com/de verfügbar.
Weitere aktuelle Nachrichten über Kaspersky Lab erhalten Sie auch unter http://twitter.com/Kaspersky_DACH. 22.07.2010, Christian Wirsig, Kaspersky Labs GmbH

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