Der Anstieg des Spam-Aufkommens war für deutsche Unternehmen die größte Bedrohung der IT- und E-Mail-Sicherheit in den letzten zehn Jahren. Dies ergab eine Umfrage unter deutschen ITEntscheidern, die eleven, führender deutscher E-Mail-Sicherheitsanbieter, anlässlich seines zehnjährigen Bestehens durchführte. 35,6 Prozent der Befragten nannten das Spam-Wachstum als gefährlichsten Trend der vergangenen Jahre, gefolgt von Phishing (33,7 Prozent).
Botnets, die heute für über 90 Prozent des weltweiten Spam-Aufkommens verantwortlich sind, nannten 16,3 Prozent. eleven gehört zu den Pionieren im Bereich Managed E-Mail Security und wurde am 15. Dezember 2001 in Berlin gegründet. Der weiteren Entwicklung in den Bereichen Spam und Malwar sehen deutsche Unternehmen eher pessimistisch entgegen. 61,5 Prozent der befragten ITEntscheider rechnen damit, dass die Bedrohung für Unternehmen über das Medium E-Mail in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird. Nur 1,0 Prozent rechnet mit einer abnehmenden Bedrohung.
Die größte Gefahr sehen die Unternehmen dabei in der wachsenden Bedeutung sozialer Netzwerke und Kommunikationsplattformen als Verbreitungsweg für Spam und Malware (36,5 Prozent). Sorgen bereitet den Befragten auch der Diebstahl wichtiger Unternehmensdaten durch Hackerangriffe, PhishingKampagnen oder spezialisierte Malware (28,8 Prozent). Eine wachsende Bedrohung sehen die Entscheider auch in der Zunahme zielgerichteter Attacken per E-Mail, beispielsweise das so genannte Spear Phishing, bei dem Empfänger gezielt und oft mit persönlicher Ansprache zur Herausgabe wichtiger Daten verleitet werden sollen (25,0 Prozent).
Auch beim Thema Spam sehen die Befragten keinen Grund zur Entwarnung: 35,6 Prozent erwarten einen erneuten Anstieg des Spam-Aufkommens. Vor allem aber befürchten sie eine deutliche Professionalisierung von Spam-Kampagnen (76,9 Prozent), die dazu führt, dass Spam und Phishing immer weniger von legitimen E-Mails unterschieden werden können. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer auf betrügerische E-Mails hereinfallen. Auch die verstärkte Nutzung von Spam-Kampagnen zur zusätzlichen Verbreitung von Malware wird für mehr als die Hälfte der deutschen IT-Entscheider (51,9 Prozent) in den kommenden Jahren zu einem wachsenden Problem werden.
10 Jahre Managed E-Mail Security Made in Germany
eleven wurde 2001 von Robert Rothe in Berlin gegründet. Rothe gehörte zu den Internetpionieren in Deutschland und hatte mit "SNAFU" den ersten kommerziellen Internetzugang für Privatpersonen in Deutschland gestartet. Auch eleven betrat Neuland: Bereits 2002 bot das Unternehmen als weltweit eines der ersten Managed E-Mail Security für Unternehmen an. Heute nutzen über 45.000 Unternehmen die Lösungen von eleven, darunter auch internationale Großkonzerne und führende Internet Service Provider. Die von eleven entwickelte eXpurgate Technologie erkennt Spam an seiner Eigenschaft, über Massenmailings versandt zu werden. Trotz einer Vielzahl neuer Spam-Techniken und deutlicher Verschiebungen bei der Art der Verbreitung konnte eleven mit eXpurgate seine Verbindung aus zuverlässiger Spam-Erkennung und dem verfahrensbedingten Ausschluss der Fehlkategorisierung legitimer E-Mails (Zero False Positive) beibehalten.
"Bereits 2001, als nur sehr wenige das Spam-Problem ernstnahmen, haben wir darin die größte Bedrohung der E-Mail-Kommunikation für die folgenden Jahre gesehen. 10 Jahre eleven heißt für uns vor allem eines: Zahlreiche Unternehmen - vom inhabergeführten Handwerksbetrieb über internationale Großunternehmen bis hin zum führenden ISP - denen es mit unserer Hilfe gelungen ist, das Spam-Problem in den Griff zu bekommen und die geschäftliche E-Mail-Kommunikation trotz des unaufhaltsamen Spam-Wachstums sicher zu stellen. Die Umfrage zeigt jedoch, dass unsere Arbeit noch lange nicht getan ist und der Schutz der E-Mail-Kommunikation künftig mindestens so wichtig ist wie heute", so Robert Rothe, Gründer und Geschäftsführer von eleven.
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