GFI Software, ein Anbieter von Software für kleine und mittelständische Unternehmen, hat seine populäre Sicherheits- und Monitoring-Lösung WebMonitor um eine Reihe von Features zur frühzeitigen Erkennung von Sicherheitsrisiken erweitert. Dazu zählen ein Website Reputation Index und die neue Technologie ThreatTrack zum Blocken gefährlicher URLs.
Zusammen mit den Erkennungs- und Filtermöglichkeiten von GFI WebMonitor ermöglichen die neuen Features dem IT-Administrator, den Zugriff auf Webseiten zu kontrollieren sowie bösartigen Code auf solchen Seiten zu erkennen und ein Herunterladen zu vermeiden. In einer GFI-Umfrage unter 200 mittelständischen Unternehmen in den USA haben jüngst über 40 Prozent der befragten Administratoren angegeben, dass sie bereits mindestens einmal ein Sicherheitsproblem durch bösartigen Code von Webseiten hatten.
Dennoch gaben 55 Prozent an, dass die Abwehr derartiger Malware nicht ihre oberste Priorität beim Einsatz einer Monitoring-Lösung sei. In vielen Fällen geht es vor allem um die Sicherung der Produktivität von Mitarbeitern, die Schonung von Netzwerk-Ressourcen und um das Blockieren unerwünschter Inhalte. Laut Phil Bousfield, General Manager der Infrastructure Business Unit von GFI Software, zeugt dies von einer "erschreckenden Unkenntnis der wichtigen Rolle von Web Monitoring in der IT-Sicherheit".
Der neue Website Reputation Index von GFI WebMonitor 2011 bewertet einzelne Websites anhand ihres individuellen Gefährdungsprofils anstelle der sonst üblichen, einfachen Kategorisierung. Mithilfe dieses "Safeness Ratings" können Unternehmen sehr flexible Policies definieren und Sites auf Basis wirklich vorhandener Risiken blockieren, statt präventiv ganze Kategorien von Websites zu sperren. Zudem hilft das Rating auch Anwendern, unbekannte Seiten zu bewerten und ihr Surfverhalten sicherer zu machen. In der GFI-Umfrage hatten 40 Prozent der Befragten angegeben, kein solches Rating einzusetzen, 27 Prozent wären an einer solchen Lösung interessiert gewesen.
Die ThreatTrack-Technologie ermöglicht es dem GFI WebMonitor, den Zugang zu hunderttausenden von Websites zu sperren, die schädliche Inhalte zur Verfügung stellen. Die ThreatTrack-Feeds berücksichtigen dabei sowohl bösartige Websites als auch solche, die von Dritten vorübergehend mit Malware infiziert wurden.
Eine weitere Neuheit im GFI WebMonitor ist die Möglichkeit, das Streaming von Inhalten wie Video und Audio zu blockieren, ohne gleich die gesamte Site zu sperren. Zudem sichert die Lösung auch Instant Messaging Clients und damit populäre Dienste wie Google Chat, Facebook Chat und andere Instant-Messaging-Portale. Ebenfalls neu ist das Soft Blocking, das es dem Administrator erlaubt, definierten Nutzergruppen nach einer entsprechenden Warnung den temporären Zugang zu ansonsten gesperrten Sites zu ermöglichen.
Der GFI WebMonitor überwacht die Internet Nutzung im Unternehmen und erlaubt dem Administrator präzise Vorgaben, welche Internet-Seiten die Mitarbeiter besuchen dürfen und welche nicht. Aus dem Web heruntergeladene Dateien werden automatisch auf Viren und andere Malware überprüft. Dabei verwendet die Software mehrere Engines, die in nahezu Echtzeit aktualisiert werden, um auch Zero-Hour-Bedrohungen abwehren zu können.
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